Pfarrkirche St. Cornelius in Inden

In der Pfarrkirche St. Cornelius wird eine Teilreliquie des Heiligen Cornelius aufbewahrt, wobei nicht bekannt ist, wie sie nach Lamersdorf kam. Die zweite Pfarrpatronin Katharina ist auf einem mittelalterlichen Wandgemälde im Seitenschiff zu sehen. Im September jeden Jahres wird der Heilige Cornelius mit einer Oktav gefeiert.
Das heutige Gotteshaus stammt aus dem 15. Jahrhundert. Es wurde 1890 bis 1894 sowie 1950 und 1990 restauriert. An die Bombenangriffe und starke Zerstörung vom 16. November 1944 erinnern Granatsplitter im Kreuz über dem Taufbecken. Drei Glocken stammen aus dem Jahr 1400, über die vierte im Dachreiter ist nichts Genaueres bekannt. 1997 erhielt die Kirche eine mechanische Schleifladenorgel mit 14 Registern. Diese Orgel wurde 1954 von der Orgelbaufirma Walcker (Ludwigsburg) für die evangelische Kirche in Fornsbach (Württemberg) erbaut. Orgelbaumeister Reinhart Tzschöckel aus Althütte erweiterte die Orgel um 2 Register und baute sie für die Lamersdorfer Kirche um.

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