|
Zunächst nutzte die evangelische Kirchengemeinde unterschiedliche Räumlichkeiten für ihren Gottesdienst. Im Dezember 1956 zog sie in die neu errichtete Kreuzkirche um. Diese liegt inmitten eines Wohngebiets, in dem auch viele der Flüchtlinge und Vertriebenen nach dem endgültigen Sesshaftwerden in Westfalen Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnungen errichteten.
Die Kreuzkirche ist ein schlichter Saalbau, an den die schmalere Apsis angebaut ist. Die Fassade wird von sechs großen Fenstern geprägt, deren Sandsteinlaibungen mit dem weiß verputzten Mauerwerk kontrastieren. Ebenfalls in Sandstein gestaltet ist der Haupteingang, der durch ein Rundfenster hervorgehoben wird. Mit der schlichten Formensprache und dem Verzicht auf einen Turm ist die Kreuzkirche ein typisches Beispiel für die von Flüchtlingen und Vertriebenengemeinden errichteten Gotteshäuser.
|
Ev.- Kreuzkirche in Herzebrock - Clarholz |