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Eine Stadt im ständigen Wandel das ist Bedburg seit einem halben Jahrhundert. Die turmhohen Schaufelradbagger des nach Norden fortschreitenden Braunkohlentagebaus fraßen sich tief in die Bedburger Erde hinein, um das braune Gold zu schürfen, das den Menschen nach den Kriegsjahren Wohlstand und Zukunft sicherte.
85% der Kohle wurde und wird in den nahegelegenen Kraftwerken zur Stromerzeugung für Deutschland und weite Teile des europäischen Netzes verwendet - ein Grundpfeiler der deutschen Energieindustrie.
Die Bedburger waren bereit, für den industriellen Aufschwung Opfer zu bringen. Vier Zehntel des Stadtgebietes wurden abgebaggert, 15 Ortschaften von zum Teil beträchtlicher Größe umgesiedelt, mehrere Gehöfte, Straßen, das Bett der Erft und Eisenbahnlinien verlegt. Für die Gemeinschaft wie für den Einzelnen der 7000 Menschen, die umsiedeln mussten, ein gigantisches Unterfangen, das Mut und Vertrauen in die Zukunft voraussetzte.
In und um Bedburg besteht die Möglichkeit zur Besichtigung von Großtagebauen.
Die Firma RWE Rheinbraun AG hat hierfür ein Informationszentrum in dem über 400 Jahre alten Schloß Paffendorf eingerichtet. Paffendorf ist ein Stadtteil der benachbarten Stadt Bergheim und befindet sich ca. 5 Kilometer von Bedburg entfernt
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Der Braunkohle-Tagebau in Bedburg |