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Die Stadtsilhouette Werdohls wird von zwei markanten neugotischen Kirchenbauten geprägt. Die aus Bruchsteinmauerwerk errichtete katholische Kirche St. Michael am Eggenpfad steht oberhalb der Altstadt. Die Kirche wurde am 22. September 1901 eingeweiht. Sie ersetzte den 1862 als erste katholische Kirche in Werdohl errichteten, mit einem Pfarrhaus kombinierten Vorgängerbau. Die katholische Kirchengemeinde war erst 1861, zunächst als Missionspfarrei, wiederbegründet worden. Bei der Michaelskirche handelt es sich um eine dreijochige, dreischiffige Hallenkirche mit leicht vorspringendem Querhaus. Sie besitzt einen dreigeschossigen Südturm. Über dem Portal mit Spitzgiebel befindet sich ein dreibahniges Maßwerkfenster sowie ein seitliches Rundfenster. Im linken Seitenchor der Kirche befindet sich ein gotischer Kreuzaltar aus dem 14. Jahrhundert, der sog. Kiliansaltar. Dieser stammt ursprünglich aus der 1874 abgebrochenen romanischen Kilianskirche aus dem 13. Jahrhundert. Die katholische Kirchengemeinde hat den Altar 1868 nach Aufgabe der Kilianskirche angekauft. 1912 erhielt der Altar eine neue Fassung.
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St. Michael-Kirche in Werdohl |