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Aus dem Kölner Kloster Mariengarten siedelten um 1236 Klosterfrauen in die Neugründung über. Zugleich erhielt Marienborn von seinem Mutterhaus Mariengarten in Köln einen Teil der Güter.
Kloster Marienborn besaß schon seit dem späten Mittelalter ein technisch gut entwickeltes Wasserversorgungssystem. Man verband die Quellläufe des Burbachs und schuf damit die Grundlagen für Bewässerung und Energiegewinnung. Die Spuren dieser „Wasserkunst“, ein beredtes Zeugnis klösterlicher Wasserversorgung, finden sich heute nur noch auf alten Karten wieder, hat sich doch durch die industriell bedingten Eingriffe in die Natur (Braunkohletagebau) das ursprüngliche Gelände großräumig verändert. Am Kloster gab es ein Wasserreservoir, eine Getreidemühle und eine Ölmühle, dazu die übliche Land und Viehwirtschaft.
Damit konnten die Zisterzienserinnen alles, was sie für ihre grundlegenden Bedürfnisse brauchten, innerhalb der abgeschiedenen Klostermauern herstellen und ein Leben ohne weltliche Störung führen..
Es folgten im Lauf der Jahre verschiedene große Schenkungen und Zuwendungen von Höfen, Grundstücken, Renten und Naturalien. Kloster Marienborn, über Jahrhunderte bis zu seiner Aufhebung in der Zeit der Säkularisation, wurde zum reichsten Grundbesitzer der Gegend.
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Kloster Marienborn in Hürth © Wilkipedia |