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Seit den 60er Jahren hat in Folge höherer Mobilität, gestiegener verfügbarer Freizeit und
damit wachsender Freizeitansprüche das Bedürfnis nach Erholung in Natur und Landschaft stark zugenommen.
Stetig steigende Besucherzahlen in ökologisch wertvollen Gebieten sowie fehlendes Wissen der Besucher über
die ökologischen Zusammenhänge und die Empfindlichkeit vieler Arten gegenüber Störungen führten letztendlich zu
Beeinträchtigungen der typischen Tier- und Pflanzenwelt vieler Naturschutzgebiete.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat daher Anfang der 90er Jahre mit der Einrichtung von Naturerlebnisgebieten
eine Lösungsmöglichkeit zur Entschärfung dieses Konfliktes zwischen Naturschutz und Erholung formuliert.
Ziel der Naturerlebnisgebietsplanung ist es, Gebiete auszuweisen und einzurichten, in denen
möglichst viele Menschen die Schönheit und Einzigartigkeit von Tieren, Pflanzen und
Landschaften erfahren können, ohne dabei die Belange des Arten und Biotopschutzes negativ
zu beeinträchtigen.
Im Elmpter Bruch in der Gemeinde Niederkrüchten wurde das erste Naturerlebnisgebiet des Landes Nordrhein-Westfalen eingerichtet.
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Naturerlebnisgebiet Maas-Schwalm-Nette in Niederkrüchten |