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Zur Erinnerung an Otto von Bismarck wurden in Deutschland um die Jahrhundertwende zahlreiche Denkmäler errichtet. Auch Mülheim an der Ruhr sollte eine Bismarcksäule bekommen. Aber die gesammelten Gelder reichten nicht aus.
Schließlich stellten Dr. Hermann und Margarethe Leonhard (geb. Stinnes) aus ihrer Stiftung die notwendigen Mittel für den Bau des Bismarckturmes, der 1908 begonnen wurde, zur Verfügung. Ihr Neffe, Kommerzienrat Dr. Gerhard Küchen, wählte den Standort auf dem Kahlenberg aus und beaufsichtigte die Baumaßnahme.
Entworfen wurde der Aussichtsturm von dem Mülheimer Baudezernenten Carl Linnemann.
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Bismarckturm in Mülheim |