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Am heutigen Standort der Stukenbrocker St. Johannes-Baptist-Kirche hatte schon Dietrich von Fürstenberg (1585-1618), Fürstbischof von Paderborn, Anfang des 17. Jahrhunderts eine kleine Kirche errichten lassen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche dreimal erweitert. Eine Besichtigung des Kirchenraums lohnt. Der im Barockstil erbaute Hochaltar war ein Geschenk von Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg im Jahre 1683, der zu gleicher Zeit auch die erste Erweiterung der Kirche veranlasste. Die Seitenaltäre, beide im Stile des Rokoko, stammen aus dem Jahr 1774. Da die Stukenbrocker Kirche für die Holter bedeutend näher lag als ihre eigene Pfarrkirche in Kaunitz, wurde sie bis mindestens 1913 gern als Ausweichkirche genützt.
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St. Johannes-Baptist-Kirche Schloss Holte-Stukenbrock |