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Schon die Lage der Kirche auf einem Sporn der Mittelterrasse, der in die Niederterrasse hineinragt, weist auf einen Ursprung der Kirche in fränkischer Zeit. Bei den Ausschachtungsarbeiten zur jetzigen Kirche stieß man auf Gräber aus dem 6./7. Jh. Erste schriftliche Nachrichten liegen aus dem 12. Jh. vor. 1856/57 wurde das heute noch stehende Gotteshaus auf Initiative von Pfarrer Sieger durch den Architekten Heinrich Nagelschmidt erbaut. Die dreischiffige neugotische Backsteinbasilika mit vorgestelltem Backsteinturm hat im Wesentlichen ihren Ursprungscharakter bewahrt; lediglich im Süden wurde sie 1963/64 durch die Erweiterung der Sakristei sowie 1980/83 durch die Anfügung einer Andachtskapelle an der Südseite des Turmes verändert. Die Andachtskapelle birgt die größte Kostbarkeit: eine spätgotische Pieta aus dem 15. Jh. Der Kirchenraum hat, dank des Einsatzes von Pfarrer Friedrich, seine neugotische Ausstattung weitgehend bewahrt. Besonders erwähnenswert sind die Altäre von 1873/74, die Bildfenster sowie die Dauzenberg-Orgel. Um die Kirche liegt noch heute der alte Friedhof, der seit mehr als 1000 Jahren als Begräbnisstätte dient. 11 Grabkreuze aus dem 16.-18. Jh. sowie ein Friedhofskreuz von 1781 verdienen besondere Aufmerksamkeit.
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Kath.- Kirche Schmerzhafte Mutter in Wesseling |