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Haus Althaus Nordwalde

Im Juli 1505 kam der Hof als Lehen der Dompropstei Münster in den Besitz der Herrn von Althaus, auch Herrn von Oldenhus genannt.
Die Herrn von Oldenhus hatten zu den angesehensten Familien des Münsterlandes verwandtschaftliche Beziehungen.

Ein Ritter Morbeck van Oldenhues heiratete im Jahr 1505 die Besitzerin der Wasserburg Welbergen.
Ein anderer dieses Geschlechts erwarb das Haus Hertzhaus (heute Wachelau).

Ab 1727 war Haus Althaus im Besitz Prysing und von Kaas. Letztere Familie kannte Haus Althaus aus finanziellen Gründen nicht halten und es fiel im Jahre 1772 wieder an den früheren Lehnsträger, die Dompropstei Münster zurück.

Das ehemalige landtagsfähige Haus Althaus, daher auch wohl der Name "Rittergut Althaus" ist seit 1875 im Besitz des Fürsten zu Bentheim - Steinfurt, der es von dem Neffen Pitons, Constand Beccard gekauft hat.

Ursprünglich war Haus Althaus mit einer doppelten Gräfte umgeben. Innerhalb der Gräfte befand sich ein großes Steinhaus, das Mitte des 18. Jahrhunderts abgebrochen wurde, nachdem das heutige Herrenhaus erbaut worden war.

Heute bewirtschaftet Josef Evers mit seiner Familie den Hof. Zum Haus Althaus gehörte unter anderem auch ein Kotten, der mit Wällen und Wassergraben umgeben war.

Er diente als Unterbringungsort für Pest und andere ansteckende Krankheiten. Personen, die sich dem Kotten näherten, mussten mit einer Klapper oder Krake gewarnt werden, die Einfriedigung nicht zu betreten. Daher stammt auch der Name Klapperstadt oder Klapperkamp. Der Kotten lag im Waldstück bei Haus Hülsmann.


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