Der Krefelder Zoo wurde 1938 als städtischer Nachfolger eines privaten Tiergartens eröffnet, der dem Krefelder Bürger mit seiner Tierschau schon von 1877 bis 1914 einen kleinen Einblick in die Welt der Tiere bot.
Der heutige, zunächst als Tierpark geführte Zoo entstand in einem zentrumsnah gelegenen Park um das Grotenburg-Schlösschen, einem 1846 errichteten Sommersitz eines Krefelder Seidenfabrikanten.
Zunächst als Park für heimische Tiere geplant, wurde er mit einer umfassenden Sammlung von Insekten und Jagdtrophäen insbesondere als Lehrstätte für Schulen genutzt.
Im Verlaufe der 60er und 70er Jahre entwickelte sich die städtische Einrichtung zu einem international anerkannten Zoo, insbesondere
durch zahlreiche weltweite wie europäische Erstzuchten, so z.B. die von Geparden, Mähnenwölfen, Erdwölfen, Jaguarundis, Tamanduas, Europäischen Fischottern und Schneeleoparden.
Mittlerweile ist der Krefelder Zoo auf 13 ha ange-wachsen und zeigt über 1200 exotische sowie europäische Tiere aus etwa 230 Arten.
Er ist Mitglied des Europäischen (EAZA) wie weltweiten (WAZA) Zoo-Verbandes und gehört
mit 40 festangestellten städtischen Mitarbeitern zu den wissenschaftlich geleiteten Zoos im Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ).