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Nachdem die bestehenden Kohlelagerstätten im Wurmrevier um Herzogenrath erschlossen waren wuchsen die Bestrebungen östlich des Feldbisses (geologische Störung) nach Kohle zu suchen. Nachdem bereits 1840 Bohrungen fehlgeschlagen waren wurden in den Jahren 1846 und 1847 neue Versuche unternommen. Die neuerlichen Probebohrungen fanden in der Nähe Alsdorfs und bei Hoengen statt.
Die Gründung der Grube Anna in Alsdorf geht auf den Aachener Regierungsrat Theodor Jacob Bredt zurück. Seine Bohrungen ließ er vom ehemaligen Steiger des Eschweiler-Bergwerks-Vereins Wilhelm Sassenberg durchführen. Sassenberg ließ Bohrungen durchführen, die Erfolg versprachen.
Von den erfolgversprechenden Probebohrungen beflügelt beantragte Bredt zusammen mit einigen Kölner Kaufleuten die Konzession zur Errichtung einer Steinkohlenzeche in Alsdorf, die im Jahre 1848 erteilt wurde. Diese Konzession enthielt die Felder Alsdorf, Merkstein, Übach, Baesweiler und Siersdorf.
Im Jahre 1850 wurde mit dem Abteufen der ersten beiden Schächte auf Anna I begonnen. Der Josefsschacht und der Hermannschacht lagen an der heutigen Bahnhofstraße.
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Grube Anna Alsdorf |