Burgen & Schlösser NRW

Prächtige Burgen und Schlösser in NRW zeugen von einer längst vergangen Zeit! Entdecken Sie die schönsten Burgen & Schlösser in Nordrhein-Westfalen.

Die Burg Vischering bei Lüdinghausen in Nordrhein-Westfalen ist eine in wesentlichen Teilen erhaltene Wasserburg des Münsterlandes. Trotz diverser Umbauten der Burg, um sie für die Benutzer wohnlicher zu gestalten, gilt sie unter den Burgen und Schlössern des Münsterlandes als die Anlage, die am ehesten den Charakter einer wehrhaften Burg besitzt.

Geschichte der Burg Vischering

Es ist einer Fehde zu verdanken, dass sich der münsterische Fürstbischof im Sommer 1271 entschloss, eine Burg bei Lüdinghausen errichten zu lassen. Auf einem Unterbau aus Pfählen entstand so eine wehrhafte Verteidigungsanlage mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden auf separaten Inseln inmitten eines ausgedehnten Gräften-Systems. Die trutzige Rundburg mit Zugbrücke, Schießscharten und Wehrgängen bildete die letzte Verteidigungsbastion.

250 Jahre lang widerstand die Burg so allen Übergriffen. 1521 fiel jedoch ein Teil der Gebäude der Hauptburg einem Feuer zum Opfer. Der Wiederaufbau auf den mittelalterlichen Fundamenten erfolgte im Stil der Renaissance. Zwar blieb der wehrhafte Charakter der Burg erhalten, die Ausgestaltung der Räume und der Anbau eines prachtvollen Saales spiegelten jedoch das Bedürfnis nach mehr Lebensqualität. Erker und Giebel, Sandstein-Kamine und Verzierungen zeugen heute noch von der regen Bautätigkeit des 16. Jahrhunderts. Seit dieser Zeit ist die Burg Vischering fast unverändert geblieben und vermittelt wie keine andere westfälische Wasserburg einen Eindruck vom Leben im ausgehenden Mittelalter und der frühen Neuzeit.

Die Burg Altena in Altena an der Lenne wurde der Legende nach Anfang des 12. Jahrhunderts von den Grafen von Berg errichtet.
Um 1108 sollen die Brüder Adolf und Eberhard von Berg von Kaiser Heinrich V. für treue Dienste auch ein Stück Land im märkischen Sauerland erhalten haben. Auf dem Berg Wulfseck bauten sie eine Burg, die sie anfangs Wulfeshagen, später aber Altena nannten.

Nach dem Erwerb des Oberhofs Mark (Burg Mark) bei Hamm 1198 nahmen die Grafen von Altena ihren Hauptwohnsitz dort und nannten sich später "Grafen von der Mark". Die Stammburg Altena wurde nur noch zeitweise von ihnen bewohnt und war seit 1392 lediglich Amtmannsitz.

Die ehemalige, reichsunmittelbare Benediktinerabtei Corvey mit ihrer fast 1.200-jährigen Geschichte gilt als eine der bedeutendsten Klostergründungen im Mittelalter. Verkehrsgünstig an den Ufern der Weser gelegen, erblüht das Kloster im 9. und 10.Jahrhundert zu einem geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum auf dem damaligen Gebiet der Sachsen.

Mit einem der ältesten, aber einzigen fast vollständig erhaltenen Karolingischen Westwerk der Welt und der versunkenen Civitas Corvey erhielt das Schloss am 22. Juni 2014 die Anerkennung zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Stürmische Zeiten sind es, als Benediktinermönche aus dem westfranzösischen Corbie auf Bestreben des machtbewussten Kaiser Karls des Großen im Jahre 816 im kalten Hethis im heutigen Waldgebiet des Solling ein Kloster gründen. Doch der Ort erweist sich als zu ungünstig, zu weit abgelegen. Also siedeln die Mönche in die Weserauen in die Nähe des
Königshofes „Huxori“ um.

Eine kluge Entscheidung: Denn bereits wenige Jahre später, im Jahre 826 wird „Nova Corbeia“, das „Neue Corbie“, vom französischen Mutterkloster unabhängig. Seit der Überführung der Reliquien des heiligen Vitus von Paris (836) gilt Corvey als berühmter Wallfahrtsort und wird zum Missionierungszentrum, das mit seiner christlichen Kultur weit nach Europa ausstrahlt.

Der Dreißigjährige Krieg setzt Corvey wie auch der angrenzenden Stadt Höxter schwer zu. Die Klosteranlage wird fast vollständig zerstört, das geistige Leben kommt vollständig zum Erliegen. Das Areal wird wieder aufgebaut, und im Jahre 1671 als barocke Residenz vollendet. Verschiedene Fürstäbte wie beispielsweise Florenz von dem Felde und Maximilian von Horrich versuchen an den alten Glanz anzuknüpfen, was allerdings nur kurze Zeit gelingt. Im Zuge der Säkularisation geht auch die ehemalige Reichsabtei Corvey in weltliche Hände über.

Seit 1834 ist es durch eine Erbschaft im Privatbesitz der Herzoglichen Familie von Ratibor, die nun auch ihren Hauptwohnsitz in die barocke Schlossanlage Corvey verlegt hat.

Heute ist Corvey ein beliebtes Ausflugsziel, das über die Region hinaus strahlt. In der weitläufigen Anlage direkt am Weser-Radweg verbinden sich Architektur, Kultur, Tradition und Geschichte auf einzigartige Weise. In die wechselvolle Historie lässt sich im  Karolingischen Westwerk, in der ehemaligen Abteikirche und dem Kreuzgang im  ehemaligen Klosterbau eintauchen.

Reizvoll ist ebenso die Fürstliche Bibliothek mit ihren 74.000 Bänden. Dort hat der Dichter des Deutschlandliedes, August Hoffmann von Fallersleben, seine Spuren als Bibliothekar hinterlassen. Der prächtig ausgestattete Kaisersaal bildet die elegante Kulisse für die  Corveyer Musikwochen, ein Muss für Klassikfans im Frühsommer.

Das "westfälisches Versailles" in Nordrhein-Westfalen

Schloss Nordkirchen gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Ausflugszielen im Münsterland und ist ein eindrucksvolles Beispiel großer Baukunst. Imposant liegt das Schloss Nordkirchen inmitten einer weitläufigen Parklandschaft in direkter Nähe zum Ort Nordkirchen. Wunderschöne Spazierwege führen durch den Park und enden am Schloss, dessen Innenhof jederzeit frei zugänglich ist.

Das „Westfälische Versailles“, wie das Schloss Nordkirchen auch genannt wird, wurde von Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg in Auftrag gegeben. Gottfried Laurenz Pictorius begann den Bau, Johann Conrad Schlaun vollendete das barocke Wasserschloss nach 30 Jahren.
Es liegt auf einer von viereckigen Gräften umgebenen Insel inmitten eines großen Parks, der wie auch das Schloss nach französischem Vorbild angelegt wurde. Der Mittelpunkt des imposanten Schlosses Nordkirchen ist das Hauptgebäude, das Corps de Logis, von dem aus sich die niedrigeren Flügelbauten fortentwickeln und U-förmig den Ehrenhof umschließen. Der gesamte Baukomplex ist im höchsten Maße symmetrisch und in dieser Form ein beeindruckendes Beispiel einer komplett erhaltenen Barockanlage. Führungen Schlosspark

Führungen sind sowohl im Schloss, im Park und als auch als Kombiführung möglich.

Schlossführungen
ohne Anmeldung Sonn- und feiertags stündlich

Mai bis September
von 11.00 bis 17.00 Uhr

Oktober bis April
von 14.00 bis 16.00 Uhr

mit Anmeldung:
täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr Schloss Nordkirchen - "Gesamtkunstwerk von internationalem Rang"

Schloss Nordkirchen ist heute Sitz der Fachhochschule für Finanzen NRW. Im Schloss ist zudem ein Restaurant untergebracht und die Schlosskapelle kann für Trauungen gebucht werden.

Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Schloss mit seinem großzügigen, rund 170 Hektar großen Park wurde von der UNESCO als "Gesamtkunstwerk von internationalem Rang" für schutzwürdig erklärt. Am besten lässt sich das Schloss Nordkirchen bei einem Spaziergang durch den weitläufigen Schlosspark erkunden. Von vielen Seiten bietet das Schloss Nordkirchen hervorragende Fotomotive für das Urlaubsalbum.

Video über das Schloss Nordkirchen


Quellenangabe: www.muensterland-tourismus.de

Die Geschichte des Wasserschlosses Werdringen im Ruhrtal bei Hagen-Vorhalle reicht bis in das Hochmittelalter zurück. Erste Hinweise auf einen Adelssitz datieren in die Zeit um 1250. Werdringen befand sich damals im Besitz des Rittergeschlechts von Dobbe und war ein Lehnsgut der Herren von Volmestein, die seit dem 12. Jahrhundert zum kurkölnischen Ministerialadel zählten.

Seit 1324 gehörte Werdringen zum Besitz der Grafen von der Mark. Zur Mitte des 14. Jahrhunderts ist für Werdringen ein befestigtes Steinhaus (castrum lapideum) urkundlich belegt. Aus diesem burgähnlichen Gebäude entwickelte sich eine mit Graben und Mauern umgebene Wohn- und Verteidigungsanlage. Seit 1617 befand sich der Adelssitz im Eigentum der Freiherren und späteren Grafen von der Recke-Volmestein, die bis zum Ende des 18. Jahrhunderts andere niederadelige Familien mit dem Besitz belehnten. Das heutige Erscheinungsbild wird zum Teil durch die um 1855 vorgenommenen Umbauarbeiten im neugotischen Stil geprägt.

Heute befindet sich Werdringen im Besitz der Stadt Hagen. Das romantische Wasserschloss ist eine wichtige Kulturstätte in der Region und ein beliebtes, zwischen Sauerland und Ruhrgebiet gelegenes Ausflugsziel.

 

Die Mauern des markanten dicken Turmes stammen noch von dem Bergfried einer älteren, im Jahre 1366 erstmals erwähnten Burg in Detmold, die jedoch wohl bereits zur Zeit der Gründung der Stadt Detmold durch den Edelherrn Bernhard III. zur Lippe im 13. Jahrhundert bestanden haben dürfte.


In der Soester Fehde ließ der Erzbischof von Köln im Jahre 1447 Burg und Stadt Detmold durch Böhmische Söldner zerstören. Wenige Jahre danach wurde die alte Burg teilweise wieder aufgebaut und mit einer mächtigen Wallanlage bewehrt. Bereits seit 1511 diente sie den lippischen Landesherren als Residenz. Graf Bernhard VIII. berief 1549 den Baumeister Jörg Unkair, der sich bereits mit einer stattlichen Zahl von Renaissancebauten im Weserraum einen Namen gemacht hatte, nach Detmold. Von ihm stammt das Konzept einer vierflügeligen Anlage, das er bereits beim Bau des Schlosses Neuhaus bei Paderborn verwirklicht hatte. Zwei Giebel an der rechten Seite der Vorderfront des Schlosses und die beiden vorderen Treppentürme tragen noch seine unverkennbare Handschrift. Nach dem Tod Unkairs im Jahre 1554 fügte der flämische "Steinschneider" Johann Robin im Schloßhof die berühmte Renaissancegalerie zwischen den beiden Treppentürmen ein und Baumeister Kord Tönnies vollendete den Neubau des Schlosses.


Auf dem Stich von Elias van Lennep aus dem Jahre 1664 ist das damalige Aussehen des Schlosses mit seinen Befestigungsanlage aus der Vogelperspektive deutlich zu erkennen. Erst im 18. Jahrhundert wurde das Schloß teilweise barockisiert. Ab 1780 wurden die Befestigungsanlagen im Eingangsbereich beseitigt, um Raum für den Schloßplatz zu schaffen.

Schloss Drachenburg ist ein schlossartiges Anwesen auf dem Drachenfels in Königswinter, dessen Grundstein im Jahre 1882 gelegt wurde. Als Architekten wurde zunächst das junge Düsseldorfer Architekten-Duo Bernhard Tüshaus und Leo von Abbema verpflichtet. Danach war der in Paris und Köln lebende ehemalige Kölner Dombauschüler Wilhelm Hoffmann für die weitere Ausgestaltung verantwortlich.
Es wurde in Rekordzeit von 1882 bis 1884 als repräsentativer Wohnsitz für den Börsenmakler, Bankier und späteren Baron Stephan von Sarter gebaut, der jedoch nie das Schloss bewohnte. Nach seinem Tod machte das Schloss mehrere Nutzungswandel durch. Da er kinderlos starb, wurde es versteigert und gelangte so in den Besitz seines Neffen, Jakob Biesenbach, der das Anwesen in ein Hotel umwandelte.

1986 wurde Schloss Drachenburg unter Denkmalschutz gestellt und 1990 der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege unterstellt. Von 1995 bis 2010 wurde es in Anlehnung an den ursprünglichen Zustand restauriert und zu einer Art Gründerzeitmuseum mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Wohnkultur ausgebaut. Für die Rekonstruktion der Eingangstreppe gewannen die Restaurierungsbetriebe Bachmann & Wille und die Bauhütte Quedlinburg 2011 den Peter-Parler-Preis. Die Innenräume sowie die Wandmalereien und historistischen Glasmalereien wurden soweit möglich in der ursprünglichen Gestaltung rekonstruiert. Der Schlosspark gehört als herausragendes Beispiel für das Genre zu den Gründungsmitgliedern der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas und ist in das European Garden Heritage Network eingebunden.

Das Schloss Moyland in Bedburg-Hau ist eines der schönsten Schlösser am Niederhein.

Bekannt ist das schöne Schloss auch wegen des 1997 eröffneten Museums Schloss Moyland.

Hier ist gegenwärtig die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers Joseph Beuys untergebracht.

Daneben werden den Besuchern zahlreiche Kunstobjekte des 19. und 20. Jahrhunderts zugänglich gemacht. Alle Werke stammen aus der Sammlung der Gebrüder van der Grinten.

Das barocke Wasserschloss liegt umgeben von einem Park im Stadtteil Borbeck in Essen.

Nach einer wechselvollen Vergangenheit ist es heute ein Ort der Kulinarisches mit Kultur, Köstlichkeiten mit Kunst vereinigt, ein Ort der Begegnung und genussvoller Vergnügungen.

Im Schloss Borbeck finden gegenwärtig Konzerte und Ausstellungen zeitgenössischer Künstler statt. Gleichzeitig wird es auch vom Standesamt und der neuen Schloss-Gastronomie genutzt.

In der Folkwang Musikschule besteht für alle Altersgruppen die Möglichkeit, eigene musikalische und tänzerische Erfahrungen zu machen. Ergänzend dazu bieten die Volkshochschule und verschiedene kreative Gruppen ein umfangreiches Kurs- und Unterrichtsprogramm an.

Geplant ist die Einrichtung einer historischen Dauerausstellung, die die Schlossgeschichte am historischen Ort darstellen soll.

Schloss Borbeck ist verkehrsgünstig über die A 40, die B 231 und den Bahnhof Essen-Borbeck zu erreichen.

Bild: Schloss Gartrop in Hünxe

Schloss Gartrop in Hünxe

Das Schloss liegt nahe der Landstraße zwischen Hünxe und Schermbeck-Gahlen im Ortsteil Hünxe-Gartrop-Bühl zwischen der Lippe und dem Wesel-Datteln-Kanal. Von der Landstraße führt die Schlossallee vorbei an einer kleinen Wassermühle und über eine Brücke zum Schlosshof, dessen Eingang von kleinen Wachhäusern und Säulen markiert ist.

Das Schloss Hohenlimburg ist die einzige erhaltene Höhenburg Westfalens im Hagener Stadtteil Hohenlimburg.
Allein der Ausblick von der einzigen erhaltenen Höhenburg Westfalens ist eine Reise wert.
Schon von weitem ist das eindrucksvolle Gemäuer, das 1242 als Sitz der Grafen von Isenberg-Limburg
erstmals urkundlich erwähnt wurde, sichtbar.

Das Museum im neuen Palast des Schlosses zeigt Exponate zur fürstlichen Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts, sowie zur Geschichte des Schlosses. Im Wirtschaftsgebäude des Schlosses ist das einzige Kaltwalzmuseum Deutschlands angesiedelt.
Dieser für die Wirtschaft des märkischen Sauerlandes so wichtige Industriezweig wird hier mit eindrucksvollen historischen Exponaten präsentiert.

Die Maschinen im Erdgeschoss stammen aus der Zeit von 1905 bis 1952.
Sie sind dem Produktionsverfahrens entsprechend aufgestellt, zusätzlich werden sozialgeschichtliche
Hintergründe veranschaulicht.




Hochtzeit und standesamtliche Trauung im Schloss

Das Trauzimmer befindet sich in dem Ballsaal von Schloss Hohenlimburg, dem Fürstensaal. Der Fürstensaal und weitere Räume des Schlosses können für die Hochzeitsfeier gemietet werden. Dem Brautpaar ist es am Hochzeitstag gestattet mit dem Wagen oder der Hochzeitskutsche bis in den Burghof vorzufahren.

Die Burg Ravensberg in Borgholzhausen war als Höhenburg der Stammsitz der Grafen von Ravensberg. Sie wurde um 1100 erbaut und ist im 18. Jh. verfallen.

Erhalten sind der mächtige, runde, zur Angriffsseite zugespitzte, romanische Bergfried und beträchtliche Reste der Umfassungsmauern sowie der tiefe Brunnen mit seiner uralten Fördertechnik.

Auf dem Burggelände steht ein Forsthaus aus preußischer Zeit, in dem sich.das Burgrestaurant befindet.

Die Burg wurde 2004 von der Stiftung Burg Ravensberg übernommen und seither aufwendig saniert.

Über das Jahr finden zahlreiche Veranstaltungen wie Mittelaltermarkt, Konzerte, Vorträge und Exkursonen statt. Die Stiftung bietet Programme für Schulkassen und Kindergärten an.

Die Besichtigung des Geländes ganzjährig und jederzeit möglich. Führungen werden Sonn- und Feiertags von Frühjahr bis Herbst und für Gruppen nach vorheriger Absprache ganzjährig angeboten.

Schloss Heessen, dreiflügeliger gotisch hoch-ragender Backsteinbau mit steilen Ziegeldächern und Treppengiebeln ist mit seinem über 30 Meter hohen Turmgiebel weit aus der Ferne sichtbar. Umgeben von grünen Wiesen und umschlungen von den Armen des Flusses Lippe, den Burg-gräben, zeigt sich das prachtvolle guterhaltene Gebäude den Spaziergängern, die die Ruhe der Umgebung nutzen.

Seit dem Tod des Freiherrn Dietrich von Boeselager im Jahr 1920 ist Heessen nicht mehr Wohnsitz der Familie. In den Gebäuden ist seit 1957 ein Landschulheim und privates Internat (Gymnasium) untergebracht.

Willkommen in den Burgstuben Haus Kemnade in Hattingen (NRW)! Das Restaurant ist ein beliebtes und renommiertes Restaurant/Ausflugsziel und liegt an der Route Industriekultur in Hattingen.

Schloss Ahaus ist ein ehemaliges Residenzschloss der Fürstbischöfe von Münster (NRW) in Ahaus.
Die zu Beginn des 11. Jahrhunderts errichtete Wasserburg fiel von den Edelherrn von Ahaus 1406 an den Fürstbischof von Münster. Im Auftrag des Fürstbischofs Friedrich von Plettenbergwurde dort von 1688 bis 1695 ein Jagdschloss nach Plänen von Ambrosius von Oelde errichtet. Nach den Zerstörungen im Siebenjährigen Krieg ergänzte Johann Conrad Schlaun 1765 bis 1767 in der Gartenfront einen Mittelrisalit mit großer Freitreppe.

Durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 gelangte das Schloss an die Fürsten Salm-Salm und Salm-Kyrburg. Als Regent im Fürstentum Salm residierte hier Prinz Moritz zu Salm-Kyrburg. Nachdem sie es 1819 zunächst gemietet hatte, erwarb die niederrheinische Tabakfabrikantenfamilie Oldenkott das Schloss 1829.

Im März 1945 wurde das Schloss durch einen Bombenangriff zerstört und brannte völlig aus. Nach dem Kriege erwarb der Kreis Ahaus die Ruine. Beim Wiederaufbau der Schlosses erhielt Eugen Senge-Platten die Aufgabe, das Schloss mit Kunstwerken auszustatten. Der Park ging in das Eigentum der Stadt Ahaus über, heute ist das Schloss Sitz der Technischen Akademie Ahaus. Zudem beherbergt das Schloss das Torhaus- und Schulmuseum.



ߜber das vermutlich älteste noch bestehende Gebäude des Dorfes, die Bauernburg, gibt es keine genauen Entstehungsdaten. Es wird auf das 12. oder 13. Jahrhundert geschätzt.

Früher hatte es einmal 3 Stockwerke, wobei im obersten eine Wohnung, die nur über eine hölzerne Zugbrücke zu erreichen war, lag. Heute ist das Gebäude ein Stockwerk niedriger und hat ein neues Dach erhalten.

Seit der Renovierung befinden sich darin das heimatkundliche Museum, ein Tagungsraum und ein Gastraum.

Die Wasserburg Adendorf liegt im südlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises, nahe der Stadt Bonn. Die Burg befindet sich im Privatbesitz. Führungen/Besichtigungen können ab 10 Personen nach Absprache durchgeführt werden. Auch kann die Burg Adendorf für verschiedenste Veranstaltungen (wie z.B. Hochzeiten o.ä.) angemietet werden.

Geschichte der Burg Adendorf

893 erste Erwähnung des Ortes Adendorf

1214 erstmalige Erwähnung eines Adelsgeschlechtes „de Aedendorp“ in Adendorf

1485 gelangt die Anlage in das Eigentum von Georg I von der Leyen

1829 im Besitz der Freiherrn von Loë

1337 seit dieser Zeit ist die Burg ein Familiensitz

Sehenswert ist die Burg Bachem, die im südöstlichen Stadtteil von Frechen liegt.

Bild: Burg Bergerhausen - Kerpen

Burg Bergerhausen - Kerpen

Die im 14. Jahrhundert erstmals als "castrum nostrum bergerhusen" urkundlich genannte Burg war kurkölnischer Vorposten im Einzugsgebiet der Jülicher Herzöge. Während die heutige Anlage überwiegend auf bauliche Veränderungen des 19. Jahrhunderts zurückgeht, erinnert der mittelalterliche Backsteinturm an die frühere Wehrhaftigkeit. Vom 15. bis zum 19.