Sehenswürdigkeiten NRW

Nordrhein-Westfalen ist das Land der kulturellen Vielfalt. Burgen und Schlösser, historische Gebäude .u.v.m. sind Zeugen einer langen Geschichte. Genießen Sie die vielfältigen Sehenswürdigkeiten NRW.

Der Turm der Soestwarte hat eine Gesamthöhe von 23,30 m. Er steht auf dem Höxberg in Beckum (NRW) und ist einer der letzten Zeugen der mittelalterlichen Stadtbefestigungs- und Wehranlagen und zählt zu den Wahrzeichen Beckums.

Besteigen lässt sich der interessante Turm über eine Wendeltreppe. An den Wänden im Inneren des Turmes bilden farbige Fresken mit Darstellungen der „Beckumer Anschläge“ (Schildbürgerstreiche) eine willkommene Unterhaltung für die Besucherinnen und Besucher.

Auf der Turmspitze angelangt, genießt man bei gutem Wetter eine atemberaubende Aussicht!

Es ist wohl der einzige Platz, an dem man gleich 4 Regionen unseres schönen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen mit einem Rundblick überschauen kann.

Nördlich schaut man bis weit ins Münsterland hinein, im Osten sind große Teile Ostwestfalens und der Teutoburger Wald zu sehen. Südlich genießen Sie den tiefen Blick ins wunderschöne Sauerland und westlich können sie bis in die Mitte des Ruhrgebietes schauen.

Weitere Info ...

Die ehemalige, reichsunmittelbare Benediktinerabtei Corvey mit ihrer fast 1.200-jährigen Geschichte gilt als eine der bedeutendsten Klostergründungen im Mittelalter. Verkehrsgünstig an den Ufern der Weser gelegen, erblüht das Kloster im 9. und 10.Jahrhundert zu einem geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum auf dem damaligen Gebiet der Sachsen.

Mit einem der ältesten, aber einzigen fast vollständig erhaltenen Karolingischen Westwerk der Welt und der versunkenen Civitas Corvey erhielt das Schloss am 22. Juni 2014 die Anerkennung zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Stürmische Zeiten sind es, als Benediktinermönche aus dem westfranzösischen Corbie auf Bestreben des machtbewussten Kaiser Karls des Großen im Jahre 816 im kalten Hethis im heutigen Waldgebiet des Solling ein Kloster gründen. Doch der Ort erweist sich als zu ungünstig, zu weit abgelegen. Also siedeln die Mönche in die Weserauen in die Nähe des
Königshofes „Huxori“ um.

Eine kluge Entscheidung: Denn bereits wenige Jahre später, im Jahre 826 wird „Nova Corbeia“, das „Neue Corbie“, vom französischen Mutterkloster unabhängig. Seit der Überführung der Reliquien des heiligen Vitus von Paris (836) gilt Corvey als berühmter Wallfahrtsort und wird zum Missionierungszentrum, das mit seiner christlichen Kultur weit nach Europa ausstrahlt.

Der Dreißigjährige Krieg setzt Corvey wie auch der angrenzenden Stadt Höxter schwer zu. Die Klosteranlage wird fast vollständig zerstört, das geistige Leben kommt vollständig zum Erliegen. Das Areal wird wieder aufgebaut, und im Jahre 1671 als barocke Residenz vollendet. Verschiedene Fürstäbte wie beispielsweise Florenz von dem Felde und Maximilian von Horrich versuchen an den alten Glanz anzuknüpfen, was allerdings nur kurze Zeit gelingt. Im Zuge der Säkularisation geht auch die ehemalige Reichsabtei Corvey in weltliche Hände über.

Seit 1834 ist es durch eine Erbschaft im Privatbesitz der Herzoglichen Familie von Ratibor, die nun auch ihren Hauptwohnsitz in die barocke Schlossanlage Corvey verlegt hat.

Heute ist Corvey ein beliebtes Ausflugsziel, das über die Region hinaus strahlt. In der weitläufigen Anlage direkt am Weser-Radweg verbinden sich Architektur, Kultur, Tradition und Geschichte auf einzigartige Weise. In die wechselvolle Historie lässt sich im  Karolingischen Westwerk, in der ehemaligen Abteikirche und dem Kreuzgang im  ehemaligen Klosterbau eintauchen.

Reizvoll ist ebenso die Fürstliche Bibliothek mit ihren 74.000 Bänden. Dort hat der Dichter des Deutschlandliedes, August Hoffmann von Fallersleben, seine Spuren als Bibliothekar hinterlassen. Der prächtig ausgestattete Kaisersaal bildet die elegante Kulisse für die  Corveyer Musikwochen, ein Muss für Klassikfans im Frühsommer.

Der Gasometer in Oberhausen ist eine eindruckvolle Sehenswürdigkeit in Nordrhein-Westfalen.

Er wurde 1929 als Gichtgas-Speicher für die umliegenden Hochöfen genutzt. Mit einer Höhe von 117,5m und einem Durchmesser von 67,56 m war er der größte Gasspeicher in Europa.

Heute erinnert der Gasometer sehr eindrucksvoll an die Schwerindustrie, die mehr als ein Jahrhundert lang das Ruhrgebiet geprägt hat. Gleichzeitig liefert der gigantische ehemalige Gasspeicher der Gutehoffnungshütte (GHH) heute den spektakulären Rahmen für kulturelle Erlebnisse vielfältiger Art: Ausstellungen, Theater oder Musik sind hier mit allen Sinnen neu zu entdecken und zu erleben.

Als Veranstaltungsort inspiriert er Künstler von internationalem Rang. Mit mehr als fünf Millionen Besuchern steht der Gasometer Oberhausen stellvertretend für den lebendigen Wandel der Region.

Der Gasometer Oberhausen ist Ankerpunkt der Route der Industriekultur des Ruhrgebiets und gehört seit 2006 zur Europäischen Route der Industriekultur.

Wer möchte nicht einmal den Alltag vergessen, unter dem Sternenhimmel ferne Welten kennen lernen und Reisen in die Tiefen des Alls unternehmen?

Das Bochumer Planetarium bietet dazu die allerbeste Gelegenheit. Während der Vorstellungen, die außer montags mehrfach täglich stattfinden, wird der Tag zur Nacht, und die Sterne leuchten auch bei Wolken und Regen. Die Besucher nehmen in einem der über 260 bequemen Sessel unter der Kuppel Platz, lehnen sich zurück und blicken nach oben - das Erlebnis kann beginnen!

Das Bochumer Planetarium ist das einzige Großplanetarium des Ruhrgebiets. Seit Mai 2010 ist es mit eindrucksvoller neuer Technik im Wert von ca. 3 Mio. Euro ausgestattet.

Die Sterne werden an der Castroper Straße in Bochum schon seit 1964 vom Himmel geholt. Aber seit 2010, dem Kulturhauptstadt-Jahr, öffnet sich der Himmel in ganz neuer, nie zuvor gekannter Weise. Das entscheidende Stichwort für die große Investition heißt „Ganzkuppel-Videosystem“ (FullDome-Videosystem). Dahinter verbirgt sich eine entscheidende Erweiterung des klassischen Planetariums, die für den Betrieb eines zukunftsfähigen Sternentheaters“ von entscheidender Bedeutung ist. Das Bochumer Planetarium hat eine Neuentwicklung der Carl Zeiss AG, den ‚VELVET‘-Videoprojektor, der einen nie zuvor gekannten Kontrastumfang realisiert, ins Ruhrgebiet geholt.

Im Zentrum des klassischen Planetariums steht der zentrale Projektor, der über 9000 leuchtende Sterne auf die riesige Kuppel bringt. Schon seit dem Jahr 2000 ist das Bochumer Planetarium hier Weltspitze: Nirgendwo gibt es einen brillanteren Sternenhimmel als in Bochum. Verantwortlich dafür ist ein Sternenprojektor, den ebenfalls die Firma Zeiss entwickelt hat und der auch nach fast einem Jahrzehnt der modernste und leistungsfähigste seiner Art ist.

Ein modernes Planetarium zeigt aber viel mehr als die mit bloßem Auge sichtbaren Sterne: Ansichten ferner Welten füllen die gesamte Kuppel, Millionen Lichtjahre entfernte Galaxien erscheinen im Bild, und animierte Sequenzen verdeutlichen kosmische Zusammenhänge. Der Blick geht über den mit bloßem Auge sichtbaren Himmel weit hinaus ins All.

Keine Zukunft ohne Vergangenheit: das Museum Zollverein

Die im Originalzustand erhaltenen Übertageanlagen von Zollverein Schacht XII zu bewahren und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Stiftung Zollverein. Um der industriellen und architektonischen Bedeutung des ehemals größten und leistungsfähigsten Steinkohlebergwerks und ihren heutigen sowie zukünftigen Aufgaben als Symbol und Vorbild einer gewandelten Region gerecht zu werden, organisiert die Stiftung Zollverein seit 1998 in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland und dem Rheinischen Industriemuseum den Rundgang über den Weg der Kohle, dem bislang schon mehr als eine Viertel Million Besucher gefolgt sind.

Die Zentralschachtanlage XII der Zeche Zollverein ist heute eines der bekanntesten Industriedenkmäler, das im Dezember 2001 von der UNESCO mit dem Titel Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Als einst größtes Steinkohlenbergwerk Europas, zeitweise sogar weltweit, war Zollverein zugleich Arbeitsplatz und Lebensmittelpunkt für 5.000 Bergleute und ihre Familien. Die Entwicklung Zollvereins hat nicht nur starken Einfluss auf die städtische Entwicklung des Essener Nordens genommen;als Lieferant der Kokskohle war Zollverein zugleich Teil eines schwerindustriellen Zusammenhangs, der das Ruhrgebiet über 150 Jahre geprägt hat und dem das Ruhrgebiet als Industrieregion seine Entstehung überhaupt verdankt.
Als durchrationalisierte Anlage war der Schacht XII der Zeche Zollverein zwischen 1928 und 1932 erbaut worden, um dort Kohle in bis dahin unbekannten Mengen zu fördern: mit fast 12.000 Tagestonnen verwertbarer Steinkohle erreichte Zollverein XII die vierfache Leistung einer durchschnittlichen Ruhrgebietszeche.
Zudem war Zollverein Schacht XII die erste Zeche, die vollständig als Stahlskelettbau ohne tragende Wände errichtet wurde. Die Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, die den in zwei Achsen angeordneten Industriekomplex nach Prinzipien der Symmetrie und Geometrie harmonisch durchgestalteten, konstruierten mit Zollverein Schacht XII eine einmalige Musteranlage, die stilbildend für fast dreißig Jahre Zechenarchitektur im Ruhrgebiet wurde.


Der Kölner Dom ist eines der imposantesten Gebäude in Europa. Er ist das beliebteste Bauwerk in Deutschland und rangiert auf dem ersten Platz der Sehenswürdigkeiten. Der Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen. Die Fertigstellung lässt noch auf sich warten.

Der Kölner Dom hat hat eine Länge von 144,58 Meter. Die breite beträgt 86,25 Meter.
Der höchtes Turm des Doms ist der Nordturm und hat eine Höhe von 157,38 Metern.

Die Feensterfläche beträgt 10.000 Quadratmeter. Keine der Wandzonen ist unverglast, was bei keiner anderen gotischen Kathedrale der Welt er Fall ist.

In die Kirche passen 4000 Menschen, wobei sogar 1200 von ihnen sitzen können.
Wer die Turmspitze erklimmen möchte, muss 533 Stufen bewältigen.

Der Kölner Dom ist gehört seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Film über den Kölner Dom:


Die weltberühmte und einzigartige Wuppertaler Schwebebahn (offizieller Name Einschienige Hängebahn System Eugen Langen) ist ein um 1900 erbautes, 1901 freigegebenes und bis heute in Betrieb stehendes Nahverkehrssystem im Stadtbereich von Wuppertal.

Das System war ursprünglich auch für viele andere Städte geplant, so existierten z.B. Pläne für Schwebebahnen in Hamburg, Berlin, London und den deutschen Kolonialgebieten. Die Hängebahn fährt auf einem 10 Kilometer langen Teilstück in etwa zwölf Metern Höhe über dem Flussbett der Wupper und legt den Rest von 3,3 Kilometern in etwa acht Metern Höhe über Stadtstraßen zwischen den Endhaltestellen von Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal-Vohwinkel zurück. In Sonnborn (Vohwinkel) überquert sie dabei das Sonnborner Kreuz.

Die Gesamtfahrzeit mit Ein- und Aussteigestopps an 20 Haltestellen beträgt 30 Minuten. Seit der Eröffnung befindet sie sich in kontinuierlichem Betrieb als vollständig vom Individualverkehr getrenntes städtisches Verkehrsmittel. Pro Jahr verzeichnet der Betreiber (Wuppertaler Stadtwerke) etwa 23 Millionen Fahrgäste (Stand 2003); es werden also täglich bis zu 75.000 Menschen transportiert.

 

Das Hermannsdenkmal in Detmold im Teutoburger Wald ist eines der beliebtesten und bekanntesten Denkmale in Deutschland und Europa.

Jährlich kommen mehr als 500.000 Touristen, um das Hermannsdenkmal aus unmittelbarer Nähe zu erleben und die wunderschöne Fernsicht über den Teutoburger Wald zu genießen.

Das Denkmal erinnert an die "Varusschlacht" im Jahre 9 n. Chr. Dort wurde die römische Armee von germanischen Stämmen unter der Leitung von Arminius dem Cheruskerfürsten vernichtend geschlagen.

Nach der Grundsteinlegung 1813 wurde es von Ernst von Bandels erbaut und erst im August 1875 eröffnet.

Heutzutage ist es ein eindrucksvolles Mahnmal des Friedens.

Ein Besuch dort, lohnt immer!

Video Hermannsdenkmal

 

Nur in Aachen gibt es ein Bauwerk, das so eng mit Kaiser Karl dem Großen verbunden ist: seine Pfalzkapelle, in anderem Zusammenhang auch Marienkirche, Stiftskirche, Münster genannt, der Aachener Dom.

Dieses Bauwerk ist eines der besterhaltenen Baudenkmäler der Karolingerzeit; seine historische Bedeutung ist ebenso unbestritten wie seine wichtige Stellung in der europäischen Architekturgeschichte.

Die Manifestation eines "Neuen Roms" - diesen Traum wollte Karl der Große Wirklichkeit werden lassen, als er gegen Ende des 8. Jahrhunderts in Aachen den väterlichen Königshof in eine Pfalz vom Range einer Reichsresidenz umwandelte.

Sie sind noch nie mit dem Schiff über den Rhein gefahren? Dann aber los! Eine Schiffstour auf dem Rhein sollte bei einem Besuch in Bonn nicht fehlen! Durch den Linienverkehr auf dem Rhein (von Karfreitag bis Ende Oktober) stellt dies keinerlei Aufwand dar und ist das optimale Highlight neben einem Museumsbesuch oder Touristentour in Bonn.

Neben dem Linienverkehr gibt es außerdem ein ganzjähriges Angebot an attraktiven Themenfahrten: Feuerwerks-, Abend-, Nikolaus-, Brunch- oder Partyfahrten.
Auf Bonner Stadtgebiet befinden sich drei Anlegestellen (Ausschilderungen vorhanden und entsprechend leicht zu finden), von denen aus Sie an Bord gehen können.

Lassen Sie sich den Fahrtwind um die Nase wehen! Genießen Sie den Blick auf Bonn und die vorbei gleitende Landschaft vom Wasser aus!

Termine, Abfahrten und Standorte Bonner Personenschifffahrt (BPS) Personenschifffahrt Siebengebirge Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt

Die Burg Vischering bei Lüdinghausen in Nordrhein-Westfalen ist eine in wesentlichen Teilen erhaltene Wasserburg des Münsterlandes. Trotz diverser Umbauten der Burg, um sie für die Benutzer wohnlicher zu gestalten, gilt sie unter den Burgen und Schlössern des Münsterlandes als die Anlage, die am ehesten den Charakter einer wehrhaften Burg besitzt.

Geschichte der Burg Vischering

Es ist einer Fehde zu verdanken, dass sich der münsterische Fürstbischof im Sommer 1271 entschloss, eine Burg bei Lüdinghausen errichten zu lassen. Auf einem Unterbau aus Pfählen entstand so eine wehrhafte Verteidigungsanlage mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden auf separaten Inseln inmitten eines ausgedehnten Gräften-Systems. Die trutzige Rundburg mit Zugbrücke, Schießscharten und Wehrgängen bildete die letzte Verteidigungsbastion.

250 Jahre lang widerstand die Burg so allen Übergriffen. 1521 fiel jedoch ein Teil der Gebäude der Hauptburg einem Feuer zum Opfer. Der Wiederaufbau auf den mittelalterlichen Fundamenten erfolgte im Stil der Renaissance. Zwar blieb der wehrhafte Charakter der Burg erhalten, die Ausgestaltung der Räume und der Anbau eines prachtvollen Saales spiegelten jedoch das Bedürfnis nach mehr Lebensqualität. Erker und Giebel, Sandstein-Kamine und Verzierungen zeugen heute noch von der regen Bautätigkeit des 16. Jahrhunderts. Seit dieser Zeit ist die Burg Vischering fast unverändert geblieben und vermittelt wie keine andere westfälische Wasserburg einen Eindruck vom Leben im ausgehenden Mittelalter und der frühen Neuzeit.

Nahezu jeder kennt diese Talsperre! Erbaut, vernichtet und "Auferstanden aus den Trümmern" gilt die Möhnetalsperre heute zu den "Wahrzeichen des Sauerlandes"!

Die Möhnetalsperre wurde 1913 zur Trinkwasserversorgung des Landes erbaut. Sie ist ein eindrucksvolles monumentales Bauwerk und staut den Möhnesee. Als Stauanlage ist sie die größte Talsperre Europas.

Die Mauer ist über 40 Meter hoch und hat eine Länge von 650 Metern, die begangen werden kann um einen wunderschönen Ausblick über den Möhnesee und umliegende Landschaften zu erhalten. Anliegende Gastronomie und Freizeitanlagen locken jährlich tausende an Besuchern an. Man kann durchaus sagen: Wer noch nie diese Talsperre besucht hat... der hat etwas bedeutendes verpasst!

Geschichtliches über die Möhnetalsperre

Im Zweiten Weltkrieg wurde sie durch einen Bombenangriff am 17. Mai 1943 zerstört. Unmittelbar nach dem Angriff wurde die Möhnetalsperre in nur 4 Monaten wieder hergestellt. Seitdem verrichtet sie ihren Dienst und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Nordrhein-Westfalen.

Film über die Mmöhnetalsperre

Weiteres Bildmaterial

Die Villa Hügel in Essen-Bredeney ist das ehemalige Wohnhaus der Industriellen-Familie Krupp.

1873 fertiggestellt, diente das Gebäude gut sieben Jahrzehnte lang gleichzeitig als Wohnhaus und Repräsentationsgebäude für drei Generationen.

Seit 1953 finden hier regelmäßig große Kunstausstellungen von internationalem Rang statt. Außerhalb der Ausstellungszeiten sind die historischen Wohnräume, der weitläufige Park sowie die historische Ausstellung Krupp zu besichtigen.

Das "westfälisches Versailles" in Nordrhein-Westfalen

Schloss Nordkirchen gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Ausflugszielen im Münsterland und ist ein eindrucksvolles Beispiel großer Baukunst. Imposant liegt das Schloss Nordkirchen inmitten einer weitläufigen Parklandschaft in direkter Nähe zum Ort Nordkirchen. Wunderschöne Spazierwege führen durch den Park und enden am Schloss, dessen Innenhof jederzeit frei zugänglich ist.

Das „Westfälische Versailles“, wie das Schloss Nordkirchen auch genannt wird, wurde von Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg in Auftrag gegeben. Gottfried Laurenz Pictorius begann den Bau, Johann Conrad Schlaun vollendete das barocke Wasserschloss nach 30 Jahren.
Es liegt auf einer von viereckigen Gräften umgebenen Insel inmitten eines großen Parks, der wie auch das Schloss nach französischem Vorbild angelegt wurde. Der Mittelpunkt des imposanten Schlosses Nordkirchen ist das Hauptgebäude, das Corps de Logis, von dem aus sich die niedrigeren Flügelbauten fortentwickeln und U-förmig den Ehrenhof umschließen. Der gesamte Baukomplex ist im höchsten Maße symmetrisch und in dieser Form ein beeindruckendes Beispiel einer komplett erhaltenen Barockanlage. Führungen Schlosspark

Führungen sind sowohl im Schloss, im Park und als auch als Kombiführung möglich.

Schlossführungen
ohne Anmeldung Sonn- und feiertags stündlich

Mai bis September
von 11.00 bis 17.00 Uhr

Oktober bis April
von 14.00 bis 16.00 Uhr

mit Anmeldung:
täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr Schloss Nordkirchen - "Gesamtkunstwerk von internationalem Rang"

Schloss Nordkirchen ist heute Sitz der Fachhochschule für Finanzen NRW. Im Schloss ist zudem ein Restaurant untergebracht und die Schlosskapelle kann für Trauungen gebucht werden.

Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Schloss mit seinem großzügigen, rund 170 Hektar großen Park wurde von der UNESCO als "Gesamtkunstwerk von internationalem Rang" für schutzwürdig erklärt. Am besten lässt sich das Schloss Nordkirchen bei einem Spaziergang durch den weitläufigen Schlosspark erkunden. Von vielen Seiten bietet das Schloss Nordkirchen hervorragende Fotomotive für das Urlaubsalbum.

Video über das Schloss Nordkirchen


Quellenangabe: www.muensterland-tourismus.de

Bild: Ägyptisches Museum - Bonn

Ägyptisches Museum - Bonn

Das Ägyptische Museum der Universität Bonn wurde im März 2001 eröffnet. Im Zentrum der Stadt, wunderbar gelegen in einem 300 qm großen Saal im barocken Koblenzer Tor, kann sich der Besucher mit ca. 3000 Objekten aus dem alten Ägypten vertraut machen. Das Museum präsentiert seine Sammlung unter dem Titel Drei Wege nach Ägypten in drei Abteilungen.

Das alte Bundeskanzleramt in Bonn ist eine kulturhistorische Sehenswürdigkeit ersten Ranges.

Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland kurz Bundeskunsthalle in Bonn ist eines der besucherstärksten Museen in Deutschland. Sie zeigt Wechselausstellungen mit oftmals bedeutenden Kunstschätzen und Kulturgütern. Alleinige Träger sind der Bund und die Länder.

Entstanden ist sie von 1989 bis 1992 gemeinsam mit dem benachbarten städtischen Kunstmuseum Bonn, das mit der Bundeskunsthalle kooperiert.
Die an der Museumsmeile in Bonn gelegene Ausstellungshalle zeigt Wechselausstellungen mit bedeutenden Kunstschätzen und Kulturgütern aus der ganzen Welt.

Zu den Ausstellungen

Öffnungszeiten

Montag: 10 bis 19 Uhr
Dienstag und Mittwoch: 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag: 10 bis 19 Uhr

Schloss Drachenburg ist ein schlossartiges Anwesen auf dem Drachenfels in Königswinter, dessen Grundstein im Jahre 1882 gelegt wurde. Als Architekten wurde zunächst das junge Düsseldorfer Architekten-Duo Bernhard Tüshaus und Leo von Abbema verpflichtet. Danach war der in Paris und Köln lebende ehemalige Kölner Dombauschüler Wilhelm Hoffmann für die weitere Ausgestaltung verantwortlich.
Es wurde in Rekordzeit von 1882 bis 1884 als repräsentativer Wohnsitz für den Börsenmakler, Bankier und späteren Baron Stephan von Sarter gebaut, der jedoch nie das Schloss bewohnte. Nach seinem Tod machte das Schloss mehrere Nutzungswandel durch. Da er kinderlos starb, wurde es versteigert und gelangte so in den Besitz seines Neffen, Jakob Biesenbach, der das Anwesen in ein Hotel umwandelte.

1986 wurde Schloss Drachenburg unter Denkmalschutz gestellt und 1990 der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege unterstellt. Von 1995 bis 2010 wurde es in Anlehnung an den ursprünglichen Zustand restauriert und zu einer Art Gründerzeitmuseum mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Wohnkultur ausgebaut. Für die Rekonstruktion der Eingangstreppe gewannen die Restaurierungsbetriebe Bachmann & Wille und die Bauhütte Quedlinburg 2011 den Peter-Parler-Preis. Die Innenräume sowie die Wandmalereien und historistischen Glasmalereien wurden soweit möglich in der ursprünglichen Gestaltung rekonstruiert. Der Schlosspark gehört als herausragendes Beispiel für das Genre zu den Gründungsmitgliedern der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas und ist in das European Garden Heritage Network eingebunden.

Bild: Eisenbahnviadukt Altenbeken

Eisenbahnviadukt Altenbeken

Der 1853 eröffnete Eisenbahnviadukt überspannt mit 482 m Länge und 35 m Höhe in 24 tollkühnen Bögen das Tal der Beke. Der Eisenbahnviadukt, der sich auch im Logo des gleichnamigen Wanderweges und im Wappen der Gemeinde Altenbeken wiederfindet, ist die größte steinerne Eisenbahnbrücke Europas. „Ich habe geglaubt, eine goldene Brücke vorzufinden, weil so schrecklich viele Taler verbraucht worden sind!“, soll der preußische König Friedrich Wilhelm IV.