Burg Vischering Lüdinghausen

in Burgen & Schlösser NRW - Region Münsterland
 

Burg Altena

in Burgen & Schlösser NRW - Region Sauerland
 

Schloss Corvey - Höxter

in Burgen & Schlösser NRW - Region Teutoburger Wald
 

Schloss Nordkirchen

in Burgen & Schlösser NRW - Region Münsterland
 

Wasserschloss Werdringen - Hagen

in Burgen & Schlösser NRW - Region Ruhrgebiet
 

Residenzschloss in Detmold

in Burgen & Schlösser NRW - Region Teutoburger Wald
 

Schloss Drachenburg - Königswinter

in Burgen & Schlösser NRW - Region Rheinland
 

Schloss Moyland - Bedburg-Hau

in Burgen & Schlösser NRW - Region Niederrhein

Burgen & Schlösser NRW

Die Burgen und Schlösser in Nordrhein-Westfalen zählen zu den prächtigsten und schönsten in Deutschland. Sie sind Zeugen des längst vergangenen Mittelalters. Teilweise gut erhalten, teilweise nur noch als Ruinen können nahezu alle Burgen und Schlösser besichtigt werden.

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Die Top 8 Burgen & Schlösser

Region Münsterland

Burg Vischering Lüdinghausen

Bild: Burg Vischering Lüdinghausen

Die Burg Vischering bei Lüdinghausen in Nordrhein-Westfalen ist eine in wesentlichen Teilen erhaltene Wasserburg des Münsterlandes. Trotz diverser Umbauten der Burg, um sie für die Benutzer wohnlicher zu gestalten, gilt sie unter den Burgen und Schlössern des Münsterlandes als die Anlage, die am ehesten den Charakter einer wehrhaften Burg besitzt. Geschichte der Burg Vischering Es ist einer Fehde zu verdanken, dass sich der münsterische Fürstbischof im Sommer 1271 entschloss, eine Burg bei Lüdinghausen errichten zu lassen. Auf einem Unterbau aus Pfählen entstand so eine wehrhafte Verteidigungsanlage mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden auf separaten Inseln inmitten eines ausgedehnten Gräften-Systems. Die trutzige Rundburg mit Zugbrücke, Schießscharten und Wehrgängen bildete die letzte Verteidigungsbastion.

Region Sauerland

Burg Altena

Bild: Burg Altena

Die Burg Altena in Altena an der Lenne wurde der Legende nach Anfang des 12. Jahrhunderts von den Grafen von Berg errichtet. Um 1108 sollen die Brüder Adolf und Eberhard von Berg von Kaiser Heinrich V. für treue Dienste auch ein Stück Land im märkischen Sauerland erhalten haben. Auf dem Berg Wulfseck bauten sie eine Burg, die sie anfangs Wulfeshagen, später aber Altena nannten. Nach dem Erwerb des Oberhofs Mark (Burg Mark) bei Hamm 1198 nahmen die Grafen von Altena ihren Hauptwohnsitz dort und nannten sich später "Grafen von der Mark". Die Stammburg Altena wurde nur noch zeitweise von ihnen bewohnt und war seit 1392 lediglich Amtmannsitz.

Region Teutoburger Wald

Schloss Corvey - Höxter

Bild: Schloss Corvey - Höxter

Die ehemalige, reichsunmittelbare Benediktinerabtei Corvey mit ihrer fast 1.200-jährigen Geschichte gilt als eine der bedeutendsten Klostergründungen im Mittelalter. Verkehrsgünstig an den Ufern der Weser gelegen, erblüht das Kloster im 9. und 10.Jahrhundert zu einem geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum auf dem damaligen Gebiet der Sachsen. Mit einem der ältesten, aber einzigen fast vollständig erhaltenen Karolingischen Westwerk der Welt und der versunkenen Civitas Corvey erhielt das Schloss am 22. Juni 2014 die Anerkennung zum UNESCO-Weltkulturerbe. Stürmische Zeiten sind es, als Benediktinermönche aus dem westfranzösischen Corbie auf Bestreben des machtbewussten Kaiser Karls des Großen im Jahre 816 im kalten Hethis im heutigen Waldgebiet des Solling ein Kloster gründen.

Region Münsterland

Schloss Nordkirchen

Bild: Schloss Nordkirchen

Das "westfälisches Versailles" in Nordrhein-Westfalen Schloss Nordkirchen gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Ausflugszielen im Münsterland und ist ein eindrucksvolles Beispiel großer Baukunst. Imposant liegt das Schloss Nordkirchen inmitten einer weitläufigen Parklandschaft in direkter Nähe zum Ort Nordkirchen. Wunderschöne Spazierwege führen durch den Park und enden am Schloss, dessen Innenhof jederzeit frei zugänglich ist. Das „Westfälische Versailles“, wie das Schloss Nordkirchen auch genannt wird, wurde von Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg in Auftrag gegeben. Gottfried Laurenz Pictorius begann den Bau, Johann Conrad Schlaun vollendete das barocke Wasserschloss nach 30 Jahren. Es liegt auf einer von viereckigen Gräften umgebenen Insel inmitten eines großen Parks, der wie auch das Schloss nach französischem Vorbild angelegt wurde.

Region Ruhrgebiet

Wasserschloss Werdringen - Hagen

Bild: Wasserschloss Werdringen - Hagen

Die Geschichte des Wasserschlosses Werdringen im Ruhrtal bei Hagen-Vorhalle reicht bis in das Hochmittelalter zurück. Erste Hinweise auf einen Adelssitz datieren in die Zeit um 1250. Werdringen befand sich damals im Besitz des Rittergeschlechts von Dobbe und war ein Lehnsgut der Herren von Volmestein, die seit dem 12. Jahrhundert zum kurkölnischen Ministerialadel zählten. Seit 1324 gehörte Werdringen zum Besitz der Grafen von der Mark. Zur Mitte des 14. Jahrhunderts ist für Werdringen ein befestigtes Steinhaus (castrum lapideum) urkundlich belegt. Aus diesem burgähnlichen Gebäude entwickelte sich eine mit Graben und Mauern umgebene Wohn- und Verteidigungsanlage. Seit 1617 befand sich der Adelssitz im Eigentum der Freiherren und späteren Grafen von der Recke-Volmestein, die bis zum Ende des 18.

Region Teutoburger Wald

Residenzschloss in Detmold

Bild: Residenzschloss in Detmold

Die Mauern des markanten dicken Turmes stammen noch von dem Bergfried einer älteren, im Jahre 1366 erstmals erwähnten Burg in Detmold, die jedoch wohl bereits zur Zeit der Gründung der Stadt Detmold durch den Edelherrn Bernhard III. zur Lippe im 13. Jahrhundert bestanden haben dürfte. In der Soester Fehde ließ der Erzbischof von Köln im Jahre 1447 Burg und Stadt Detmold durch Böhmische Söldner zerstören. Wenige Jahre danach wurde die alte Burg teilweise wieder aufgebaut und mit einer mächtigen Wallanlage bewehrt. Bereits seit 1511 diente sie den lippischen Landesherren als Residenz. Graf Bernhard VIII. berief 1549 den Baumeister Jörg Unkair, der sich bereits mit einer stattlichen Zahl von Renaissancebauten im Weserraum einen Namen gemacht hatte, nach Detmold. Von ihm stammt das Konzept einer vierflügeligen Anlage, das er bereits beim Bau des Schlosses Neuhaus bei Paderborn verwirklicht hatte.

Region Rheinland

Schloss Drachenburg - Königswinter

Bild: Schloss Drachenburg - Königswinter

Schloss Drachenburg ist ein schlossartiges Anwesen auf dem Drachenfels in Königswinter, dessen Grundstein im Jahre 1882 gelegt wurde. Als Architekten wurde zunächst das junge Düsseldorfer Architekten-Duo Bernhard Tüshaus und Leo von Abbema verpflichtet. Danach war der in Paris und Köln lebende ehemalige Kölner Dombauschüler Wilhelm Hoffmann für die weitere Ausgestaltung verantwortlich. Es wurde in Rekordzeit von 1882 bis 1884 als repräsentativer Wohnsitz für den Börsenmakler, Bankier und späteren Baron Stephan von Sarter gebaut, der jedoch nie das Schloss bewohnte. Nach seinem Tod machte das Schloss mehrere Nutzungswandel durch. Da er kinderlos starb, wurde es versteigert und gelangte so in den Besitz seines Neffen, Jakob Biesenbach, der das Anwesen in ein Hotel umwandelte. 1986 wurde Schloss Drachenburg unter Denkmalschutz gestellt und 1990 der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege unterstellt.

Region Niederrhein

Schloss Moyland - Bedburg-Hau

Bild: Schloss Moyland - Bedburg-Hau

Das Schloss Moyland in Bedburg-Hau ist eines der schönsten Schlösser am Niederhein. Bekannt ist das schöne Schloss auch wegen des 1997 eröffneten Museums Schloss Moyland. Hier ist gegenwärtig die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers Joseph Beuys untergebracht. Daneben werden den Besuchern zahlreiche Kunstobjekte des 19. und 20. Jahrhunderts zugänglich gemacht. Alle Werke stammen aus der Sammlung der Gebrüder van der Grinten.

Über Burgen & Schlösser in Nordrhein-Westfalen

Die Burgen und Schlösser in Nordrhein-Westfalen zählen zu den prächtigsten und schönsten in Deutschland. Sie sind Zeugen des längst vergangenen Mittelalters. Teilweise gut erhalten, teilweise nur noch als Ruinen können nahezu alle Burgen und Schlösser besichtigt werden. Ob als Familienausflug, Schulklassenausflug oder alleine. Eine Besichtigung der "Monumente des Mittelalters" lohnt sich immer.