Museum für Naturkunde Dortmund

Ob Jahrmillionen alte Fossilien, farbenprächtige Kristalle und Minerale oder die faszinierende Welt der heimischen Tiere – im Dortmunder Naturkundemuseum gibt es zahlreiche spannende Entdeckungen zu machen. Seit 100 Jahren zeigt es Schätze aus seinen umfangreichen naturkundlichen Sammlungen.

Daueraustellungen

Das Museum zeigt in seinen Daueraustellungen die wichtigsten Schätze vergangener Zeiten:

Biologischer Ausstellungsbereich

Die biologische Systematik, vom Einzeller bis zu den Säugetieren, bildet zurzeit das Grundgerüst der zoologischen Ausstellung. Darüber hinaus wird besonderen Wert darauf gelegt, dem Besucher die heimische Tierwelt näher zu bringen: Wildschwein, Biber und Reh, Schleiereule, Gans und Fledermaus. Aber auch beeindruckende Exponate von weit her sind zu finden: eine Riesenschildkröte von den Seychellen oder ein über 2,50 m langes Thunfischskelett. Einige Dioramen geben einen guten Überblick über die heimischen Pilzarten. Der paläoanthropologische Ausstellungsbereich hält Antworten auf viele Fragen zur Herkunft und Evolution des Menschen und seiner Vorfahren bereit und lädt ein, sein Wissen zu diesem Thema spielerisch an einem Computer-Terminal zu überprüfen.

In die zoologische Dauerausstellung sind auch ein Bienenstock und einige Terrarien integriert. Den Abschluss des Rundgangs durch den biologischen Teil der Ausstellung bildet der neukonzipierte Aquarienraum.
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Geowissenschaftlicher Ausstellungsbereich

In der paläontologischen Abteilung kann man, vom Präkambrium bis zum Quartär, die Entwicklung des Lebens anhand von Fossilien, Dioramen und Lebensbildern durch die Jahrmillionen der einzelnen Erdzeitalter verfolgen. Während der Kreidezeit war das Dortmunder Gebiet vom Meer bedeckt, in dem tintenfischähnliche Kopffüßer – besser als Ammoniten bekannt – lebten. Heute zieren ihre mächtigen Überreste eine große Museumswand. Sämtliche Exemplare kamen bei Grabungen im Stadtgebiet ans Tageslicht. Ein besonderer Bereich ist dem Tertiär gewidmet. Aufgrund eigener Ausgrabungen in der alttertiären Ölschiefergrube Messel bei Darmstadt ist das Museum in der Lage, eine große Anzahl hervorragend erhaltener Fossilien zu zeigen. Darunter eines der seltenen Urpferdchen, die als Vorläufer unserer heutigen Pferde nur Fuchsgröße erreichten. Bei den fossilen Pflanzen nimmt die Sammlung versteinerter Baumscheiben einen besonderen Platz ein.

GeoGarten

Der GeoGarten zeigt im Außengelände eine Auswahl typischer Gesteine verschiedener geologischer Großeinheiten der Umgebung. Vertreten sind neben Exponaten aus der Eifel, deren Vulkanite einen detaillierten Einblick in die unruhige Vergangenheit dieser spannenden Region gewähren, auch das Münsterland, das Sauer- und Siegerland, der Odenwald und der Harz. Einige Exponate enthalten zudem noch Fossilien, die von der ständigen Veränderung unseres Planeten und von längst vergangenen Lebewelten zeugen. Auf diese Weise begibt sich der Besucher im Außengelände des Museums durch eine faszinierende Zeitreise der Erdgeschichte(n). Mithilfe einer finanziellen Zuwendung der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord wird der GeoGarten zurzeit runderneuert und kann bald in neuem Glanz erstrahlen.
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Öffnungszeiten

Regulär
Dienstag bis Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
Montag geschlossen
Die Edelstein-Schleiferei hat donnerstags von 10:00 – 16:00 Uhr geöffnet.
Feiertage
Geöffnet: Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag, Pfingstmontag, Fronleichnam, 3. Oktober, Allerheiligen, 2. Weihnachtstag
Geschlossen: Neujahr, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester