Quelle: Pixabay

Digitalisierung im Handel
Der Marktplatz schlechthin, auf dem der Warenpreis – so zumindest die Idee – allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird, ist die Börse. Das gilt sowohl für den Rohstoffhandel als auch den Handel mit Aktien. Während man vor dem Internetzeitalter noch physisch anwesend sein musste, um am Aktienkauf- und verkauf teilnehmen zu können und die Plätze dort vorbehaltlich akkreditierten Börsenhändlern reserviert waren, ist es mittlerweile problemlos möglich, auch von außerhalb ins Börsengeschehen einzugreifen. Den Zugang bieten zum einen mehrere Plattformen, aber auch die eigene Bank kann den Zugang zu einer oder mehreren Börsen über eine App herstellen. Aufgrund der weltweiten Vernetzung ist es somit möglich, aus jedem Winkel der Erde Aktien oder Rohstoffe (beziehungsweise Anteile derselben) per Klick zu erwerben, sobald Börsen wie in Frankfurt (DAX) oder New York (NYSE) öffnen.

Überprüfung des Aktienkurses per Endgerät (Bildquelle: Pexels)

Zustellung per Drohne demnächst in Nordrhein-Westfalen?
Wenn man vom virtuellen Besitz wie oben absieht, gehört zum effektiven Handel natürlich auch die Zustellung der Ware, sowohl in funktionierendem Zustand als auch rechtzeitig zum vereinbarten Termin. Da die Straßen immer voller werden, und damit stauanfälliger, wäre die Lieferung durch den Luftraum ein Lösungsansatz. Dort ist offensichtlich mehr Platz vorhanden, nicht nur aufgrund geringerem Verkehrsaufkommens, sondern auch weil eine dritte Richtung genutzt werden kann (nach oben/unten, wenn man so will). In Nordrhein-Westfalen wurden schon einmal die rechtlichen Grundlagen für die Nutzung des Luftraums für erwartbare verbesserte Flugmodelle geschaffen. Noch sind Zustellungen an Privathaushalte allerdings nicht problemlos zu bewerkstelligen, da insbesondere bestimmte Witterungsverhältnisse einer Drohne schwer zusetzen können. Verbesserte Modelle, wie sie kürzlich auf der Hubschrauber- und Drohnen-Messe European Rotors in Köln vorgestellt wurden, könnten dahingehend Abhilfe verschaffen.

Paketzustellung per Drohne, allerdings bis jetzt eher im internen Einsatz bei größeren Paketdienstleistern. (Bildquelle: Pixabay)

Moderne Kassensysteme
Aber auch dort, wo sich Menschen noch gerne persönlich treffen, sei es im Einzelhandel oder der Gastronomie, ist der Einsatz moderner Technik nicht mehr wegzudenken. Neben sogenannten POS-Terminals (Point of Sale), die für die Zahlung mit Karte oder Smartphone entweder mit PIN oder kontaktlos verwendet werden, sind mittlerweile „All-in-one“-Kassensysteme in Gebrauch, die diese Systeme mit einem Bon-Drucker und einem Barcode-Scanner vereinen. Um diese Systeme einsetzen zu können, müssen die Hersteller bestimmte, vom Gesetzgeber vorgegebene Sicherheitsrichtlinien einhalten. Eine sogenannte Cloud Kasse mit TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) hält solche Vorgaben ein, welche in der Kassensicherungsverordung festgelegt wurde.

Fazit
Die allerneueste Technik wird in großen Börsen wie der New York Stock Exchange (NSTE) oder dem Deutschen Aktien Index (DAX) in Frankfurt eingesetzt. An- und Verkauf von Aktien und Aktienpaketen werden teilweise schon komplett von Algorithmen übernommen und in Bruchteilen von Sekunden vollzogen. Auch in Innenstadt-Geschäften ist moderne Technologie nicht mehr wegzudenken. Kunden bezahlen ihren Einkauf immer mehr bargeldlos an sogenannten POS-Terminals, die mit einer NFC-Technologie (Near Field Communication) ausgestattet sind. In Zukunft werden unbemannte Flugobjekte, sogenannte Drohnen, bestellte Pakete punktgenau zustellen. Die direkte Zulieferung von einem Zentrallager ist der traditionellen Zustellung haushoch überlegen, weil allein schon eine direkte Verbindung auf der Straße praktisch ausgeschlossen ist. Theoretisch ist es schon möglich, einer sich auf dem Weg befindlichen Drohne die Standortdaten in Echtzeit vom eigenen Handy zu übermitteln, sodass die Koordinaten des Empfängers beliebig festgelegt werden können.